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Das Studentenmagazin

Artikel in Wirtschaft
25. Januar 2016

Der Deutsche als Wirtschaftsflüchtling

Über „Pfälzer Flegel mit ungehobelten Manieren“

In der aktuellen Asyldebatte wird gerne eine Parallele zwischen der derzeitigen Fluchtbewegung aus den Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens nach Europa einerseits und der Massenauswanderung des 19. Jahrhunderts aus Europa in die Neue Welt andererseits gezogen. Ein Land, das selbst Flucht aus wirtschaftlichen, politischen, sozialen und religiösen Gründen erlebt hat – allein zwischen 1830 […]

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24. Januar 2016

Deutsche Arbeitsmarktlage: Niedrigere Ungleichheit?

Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit

2015 erreichte die Beschäftigung in Deutschland ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenrate auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt könnte dazu beitragen, dass die Einkommensungleichheit, gemessen am GINI-Koeffizienten, in Deutschland fällt – vorausgesetzt andere Faktoren sorgen nicht dafür, dass die Einkommensungleichheit zunimmt. Während über die derzeitige positive Entwicklung auf […]

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29. November 2015

Arme werden reicher

Fortschritt: ALG II Bezüge höher als Pro-Kopf-BIP 1972

Wann war das durchschnittliche reale Einkommen in Deutschland so hoch wie das derzeitige reale Einkommen eines Beziehers von ALG II? Die Antwort: 1972. In Euro von heute betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 1972 knapp 14.700 Euro. Auf etwas mehr — nämlich 14.800 Euro — belief sich 2014 das reale Einkommen alleinstehender ALG II Bezieher in […]

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24. November 2015

Nachhaltigkeit: „Je mehr man darüber nachdenkt, desto weniger Sinn ergibt es”

Interview mit David D. Friedman

David D. Friedman, Sohn des Wirtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedman, ist Professor für Rechtswissenschaften an der Santa Clara University School of Law. Er ist Autor mehrerer Bücher und versteht sich selbst als Anarchokapitalist. In einem Interview teilt er seine Gedanken zu den Themen Politik, Nachhaltigkeit, Klima und Umweltschutz mit uns. Fallen wir doch gleich mit der Tür […]

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3. November 2015

Ein Markt für Adoptionsrechte an Kindern?

Jason Brennan

Anmerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag führt eine Diskussion weiter, die Peter Jaworski und Jason Brennan in ihrem wundervollen Buch „Markets without Limits“ begonnen haben. Die Idee ihres Werkes ist simpel: Wenn etwas nicht verboten ist, wenn man es umsonst macht, warum sollte es dann verwerflich sein, dafür Geld zu nehmen? Im Laufe des Buches werden […]

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27. Oktober 2015

Keine Parallelen zwischen Sitzplätzen in Stadien und Arbeitsplätzen

Arbeitsplätze: Keine fixe Anzahl

Es gibt keine fixe Anzahl von Arbeitsplätzen, die es zu besetzen gilt und über deren Maß hinaus keine weiteren Arbeitsverhältnisse zustande kommen können. Wie viel Arbeit gekauft und verkauft wird, hängt von vielen Faktoren ab. Dennoch ist der Irrglaube, es gebe eine fixe Anzahl von Arbeitsplätzen, weit verbreitet und findet seinen Niederschlag auch in der […]

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14. Oktober 2015

Setzt den Regulierern Grenzen!

Ein kritischer Blick auf den paternalistischen Staat

Regulierer haben noble Ziele: Höhere Löhne. Saubere Luft. Sicherheit im Straßenverkehr. Wer könnte ernsthaft dagegen sein? Es zeigt sich jedoch: Die Welt ist komplex und lässt sich nicht per Federstrich in ein Paradies verwandeln. Die Erfahrung lehrt: Oft erreicht Regulierung das Gegenteil dessen, was ursprünglich intendiert war und schadet ausgerechnet jenen, denen die Regulierer eigentlich […]

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11. Oktober 2015

Freiheitlich-ökologische Politik

Das Plädoyer für Marktwirtschaft bei der Heinrich-Böll-Stiftung

Der Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek stellte einmal fest: „Die Freiheit (kann) nur erhalten werden …, wenn sie nicht bloß aus Gründen der erkennbaren Nützlichkeit im Einzelfalle, sondern als Grundprinzip verteidigt wird…“ Betrachtet man diese grundsätzliche Verteidigung der Freiheit, fällt es einem schwer zu glauben, diese auch je in der ökologischen Bewegung wiederfinden zu können. […]

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8. Oktober 2015

Mehr Menschen, mehr Wohlstand?

Ein Interview mit Deirdre McCloskey über Ungleichheit und Ökonomie

In den letzten Jahren durchlebte die Welt einige schwerwiegende ökonomische Krisen, die unser heutiges politisches System in seinen Grundfesten erschütterten. Nach der Finanzmarktkrise von 2007 fingen immer mehr Menschen an, nicht nur gegenwärtige Institutionen zu hinterfragen, sondern auch die Wissenschaft der Ökonomie selbst. Sie wird als steril, trocken oder sogar völlig irrelevant für die Analyse […]

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5. Oktober 2015

Sind Ökonomen zu marktgläubig?

Marktversagen häufiger diskutiert als Staatsversagen

Ökonomen wird – insbesondere durch Vertreter anderer Disziplinen – oft vorgeworfen, die Vorzüge des Marktes zu übertreiben und die Erfolgsaussichten staatlicher Eingriffe systematisch herunterzuspielen. Die Wirtschaftswissenschaften seien zu „marktgläubig“ und staatsskeptisch, was sich sowohl in der Forschung als auch in der Lehre und Politikberatung widerspiegele.Tatsächlich beschäftigen sich Ökonomen intensiver mit den Ursachen und Folgen staatlichen […]

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