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Artikel aus der Kolumne Adam Smiths Ethik

Adam Smiths Ethik

Adam Smith hatte für etwa zehn Jahre die Professur für ethische Philosophie in Glasgow inne. Während dieser Zeit in Glasgow schrieb er seine „Theorie der ethischen Gefühle”. Das Buch war der Versuch einer Studie darüber, wie Menschen tatsächlich ethische Urteile treffen und behandelte die Natur der Moral. In fünf Teilen, von uns übersetzt, möchte euch Paul D. Mueller (Assistant Professor of Economics am King’s College) diese Schrift näher bringen.

22. Januar 2017

Adam Smiths Ethik: Glück (Teil 5)

Während Smith meinte, der Staat solle sich auf die Fragen der Tauschgerechtigkeit beschränken, glaubte er nicht, dass andere Aspekte der Ethik lediglich Geschmacksfragen sind.

Warum diskutieren wir also über Smiths Moraltheorie? Welche normativen Aussagen können wir überhaupt über die friedlichen und persönlichen Entscheidungen anderer Menschen treffen? Mises sagte schließlich: „Niemand ist qualifiziert zu erklären, was einen anderen glücklicher oder weniger unzufrieden machen würde“. Können wir Liberale uns nicht auf das Freiheitsprinzip im Bereich der Politik berufen und alles Weitere […]

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15. Januar 2017

Adam Smiths Ethik: Gerechtigkeit vs. Tugend (Teil 4)

Die Tauschgerechtigkeit nimmt einen besonderen Platz in Adam Smiths ethischem System an, da sie Aspekte beinhaltet, die andere Werte seiner Moraltheorie nicht haben.

Ich beendete meinen letzten Artikel damit, dass ich das Spannungsverhältnis zwischen Vernunft und Gefühl in Adam Smiths ethischer Theorie ansprach. Einerseits wenden wir Vernunft an, wenn wir zwischen den Einwänden des „Mannes in der Brust“ und unseren eigenen Leidenschaften und Sehnsüchten abwägen. Doch Mitgefühl schließt andererseits auch Emotionen und persönliche Vorlieben mit ein. Manchmal werden […]

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9. Januar 2017

Adam Smiths Ethik: Anstand, Sitten und moralische Urteile (Teil 3)

Es kann unser Mitgefühl und unser ethisches Denken verbessern, wenn wir die Position eines unparteiischen Beobachters einnehmen.

Smith war der Meinung, dass der Mensch von Natur aus mit anderen mitfühlt. Mitgefühl beginnt damit, dass wir uns in die Position eines anderen hineinversetzen; Oft bewegt uns das Leiden der Menschen in unserer direkten Umgebung, manchmal sogar das Leiden fiktiver Personen: Unsere Freude für die Rettung eines fiktiven Helden ist genauso ehrlich wie unser […]

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24. Dezember 2016

Adam Smiths Ethik: Die Rolle des Mitgefühls (Teil 2)

Adam Smiths ethisches System dreht sich um die menschliche Fähigkeit, sich in die Situation eines anderen zu versetzen.

Wie ich in meinem letzten Artikel andeutete, entspringt Smiths kluger politischer Ansatz seiner Tugendethik. Er weist ethische Systeme, die auf axiomatischen Rechten oder deontologischen Argumenten basieren zurück. Tugendethik, wie Smith sie beschreibt, schließt das Formen und Korrigieren menschlichen Verhaltens ein. Gleichzeitig ist sie flexibel und anpassungsfähig in weniger klaren Situationen und wenn sich Geschmäcker und […]

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18. Dezember 2016

Adam Smiths Ethik: Die Ethik einer freien Gesellschaft (Teil 1)

Der erste Beitrag einer Serie von Paul Mueller über Adam Smiths ethisches System, das er in seiner „Theorie der ethischen Gefühle“ dargelegt hat.

Was für eine Ethik passt zu einer freien Gesellschaft? Sollte sie auf den Folgen des Handelns basieren, auf Grundrechten oder auf Naturrecht? Sollte sie utilitaristisch oder axiomatisch sein? Dies sind schwierige Fragen, auf die viele kluge Menschen mit den besten Vorsätzen keine gemeinsame Antwort finden. Und die Uneinigkeit verläuft längst nicht nur entlang der Grenze […]

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