Geschafft! Am Samstag kamen fast 200 Studenten aus ganz Deutschland und aller Welt zusammen.  Sie diskutierten bei unserer Konferenz „FREIHEIT IS FUTURE“ in Jena über die Freiheit und ihre Bedeutung in der Zukunft. Die Konferenz sollte ein voller Erfolg werden, trotz einiger kleiner Störfaktoren. Aber dazu gleich mehr.

Die Konferenz wurde von Prof. Dr. Stefan Kolev und seinem Vortrag über „Die Zukunft der digitalen Bürgergesellschaft“ eröffnet. Der Liberalismus solle sich auch auf die Gesellschaft fokussieren – und nicht nur auf Staat und Wirtschaft. Besonders die Digitalisierung kann seiner Meinung nach einen großen Teil dazu beitragen, den Liberalismus wieder mehr in die Gesellschaft zu integrieren. Neben einer Verbesserung der Kommunikation ist hier auch ein Umdenken unter Liberalen nötig. Hier zum Teil nachzulesen.

Posted by Freedom Today on Samstag, 18. November 2017

Im Anschluss sprach Dr. Matthias Bauer vom European Centre For International Political Economy (ECIPE) über die Feinde des Freihandels und wie sie es schafften, dass TTIP und CETA scheiterten. Er zeigte, wie mit Hilfe von Steuergeldern Proteste finanziert wurden und so eine freihandelsfeindliche Stimmung aufgebaut werden konnte.

Nach der Mittagspause ging es in die Breakout Sessions, in denen man verschiedenen Workshops besuchen konnte. Dazu gehörten z.B. Forschungen im Blockchain Lab von Moritz Bierling, Cybersecurity von Bader Zaidan, Künstliche Intelligent von Julian Arndts oder soziales Unternehmertum von Alexander Vielwerth. Auch eine Führung durch die Walter Eucken Ausstellung wurde mit dem Kurator Dr. Uwe Dathe angeboten. Außerdem stellte Dr. Gregory Salmieri, Philosophiedozent an der Rutgers University in Boston, die Philosophie Ayn Rands vor.

Ein Highlight in der Breakout Session waren die Startup-Löwen. Hier konnten zukünftige junge Unternehmer ihre Startups oder ihre Gründungsideen den Löwen, – bestehend aus vier bereits erfolgreichen Unternehmern, wie Dr. Rudolf King, Gründer von Swift Alarm – vorstellen, um Tipps, Hinweise oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen. Den Löwen stellten sich sieben Teilnehmer, um ihre Ideen zu präsentieren.

Madeleine Jaqueline Bausch pitcht vor den Startup-Löwen.

Posted by FREIHEIT IS FUTURE on Dienstag, 21. November 2017

Nach den Breakout Sessions kam es dann zu einer kleinen Störung. Wie bereits am Vortag angekündigt, betraten Mitglieder der linken Gruppe „Pekari“ die Universität, um Flyer zu verteilen, in denen dazu aufgerufen wurde, „den neurechten Männern in die Suppe zu spucken“ (wer damit jetzt gemeint war, lassen wir offen). Nach kurzer Zeit zogen diese, wohl dank der anwesenden Polizei, wieder von dannen. So konnte die folgende Podiumsdiskussion zur „Zukunft des Liberalismus“ ohne Störungen geführt werden.

Wer Spaß an der lückenlosen und stringenten Argumentation der Pekari haben möchte, kann hier nachlesen.

Posted by FREIHEIT IS FUTURE on Dienstag, 21. November 2017

Mit Ralf Fücks fiel leider einer der Teilnehmer des Panels aus. Für ihn Sprang der Mitgründer von Prometheus – Das Freiheitsinstitut, Clemens Schneider, ein. In einer leidenschaftlichen aber sachlichen Diskussion brachten Stefan Blankertz, Prof. Dr. Gerd Habermann, Prof. Dr. Christian Hoffmann und Clemens Schneider ihre Meinung über die Zukunft des Liberalismus auf den Punkt. Das Panel war ein voller Erfolg, denn die Teilnehmer gaben verschiedene Ansichten zu den Fragen von Daniel Issing und aus dem Publikum zum Besten. Die Diskussion wurde auch noch in der Pause unter allen Gästen weitergeführt.

Vor dem Abendessen trat Dr. Titus Gebel mit seiner Vision und Unternehmung von Free Private Cities auf. Er beschrieb, warum vollkommen privatisierte Städte ein Erfolgsmodell für die Zukunft sein können und weshalb die staatliche Führung von Städten die schlechtere Alternative wäre.

Abschließend sorgte Matthias Heitmann mit einem Kabarett für Lacher unter den Teilnehmern. Unter dem Thema „Gegen die Zukunftsbremse ‚politische Korrektheit‘: Bremse raus, aufrechter Gang rein!“ nahm er die heutige politische Korrektheit mehrfach aufs Korn, indem er auch auf Widersprüche hinwies. Ohne Widerspruch nahmen dann die Konferenz-Teilnehmer den Weg auf zur Party-Location „Rosenkeller“.

Es war für alle eine tolle Erfahrung, so viele junge freiheitsbegeisterte Menschen zu treffen, um sich gemeinsam über die Zukunftsmöglichkeiten für eine offene Gesellschaft auszutauschen. Eines nehmen wir alle aus Jena an unsere Unis mit: FREIHEIT IS FUTURE!     (… und auch „Less Marx, more Mises“)

Posted by FREIHEIT IS FUTURE on Dienstag, 21. November 2017