Zugleich gelobt und gehasst, ist der Stand des Unternehmers einer der kontroversesten in der heutigen Gesellschaft – und einer der Berufe, der die Menschen am meisten spaltet. Gleichzeitig soll dieser einzelne Mensch die Ankurbelung der Wirtschaft darstellen und doch die Arbeiterklasse systematisch ausbeuten. Politiker wollen ihn fördern und ihm die Möglichkeiten geben, Erfolg zu haben. Doch gleichzeitig wollen sie einen vermeintlich gefährlichen Turbokapitalismus verhin­dern.

Die neueste Ausgabe von Peace Love Liberty, die wir heute veröffentlichen, wirft einen genaueren Blick auf das Unternehmertum und versucht herauszufinden, welche Rolle es in einer freiheitlichen Gesellschaft spielt.

Wie sich in den zahlreichen Artikeln von unseren Autoren herauslesen lässt, stellt der Unternehmer tatsächlich einen Grundbaustein jeder funktionierenden Gesellschaft dar – tatsächlich könnte man fast sagen, dass er das Rückgrat der Wirtschaft ist. Um zu florieren, braucht er (oder sie) den nötigen Freiraum, um neue Dinge auszuprobieren, Risi­ken einzugehen und eine eigene Firma zu gründen oder neue Projekte zu starten.

Es ist der Unternehmer, der versucht, die ungenutzten Chancen zu nut­zen, die Dinge zu erfinden und auf den Markt zu bringen, die noch kein anderer entdeckt hat – und daraus Profit zu schlagen. Die neuen Innovationen, die er dabei hervorbringt, verbessern oftmals die Pro­duktionsprozesse anderer Unternehmen – doch in erster Linie verbes­sern sie das Leben der Konsumenten sowie aller Menschen.

Smartphones, Computer, Tablets und die Millionen an Internetplattfor­men sind nur Beispiele aus den letzten Jahren. Geht man weiter zurück, kommen Technologien wie das Auto, Flugzeug oder gar die Dampfma­schine in Erinnerung. Und – wie Artikel in diesem Magazin zeigen – warten die nächsten Technologien, wie die Blockchain, schon um die Ecke.

Dieser nötige Freiraum muss dem Unternehmer gegeben werden. Es wäre unklug, wenn die Regierung und die bürokratischen Behörden stets neue Hürden aufstellen. Damit würden sie den kreativen Köpfen der Gesellschaft unnötig Steine in den Weg legen – und somit auch neue Ideen und Innovationen unrealisiert lassen. Damit würde der Staat gar der friedlichen Kooperation zwischen den Menschen unter­einander im Wege stehen. Oder wie das Motto des Magazins lautet: Man würde Menschen im Wege stehen, Freiheit zu unternehmen.

Es war für mich persönlich ein Vergnügen, mit meinen Kollegen hier bei Peace Love Liberty bei der Erstellung dieses Magazins zusammenzuarbeiten. Ohne ihre Hilfe wäre dieses Magazin niemals zustandegekommen. Besonderer Dank geht an meinen Redaktionskollegen Rick Wendler und unseren Designer Bader Zaidan – beide haben Unmengen an Zeit in diese Ausgabe gesteckt und hervorragende Arbeit geleistet. Auch diejenigen, die es sich angetan haben, das Magazin zu redigieren, sei zu danken: In Gefahr, jemand zu vergessen, waren das Timotheus Stark, Adam Mazik, Stefan Wüst und Lukas Franzen. Und natürlich sei in erster Linie all den Autoren gedankt, die sich bereit erklärt haben, Artikel zu diesem Magazin beizutragen.

Wir von Students for Liberty hoffen, mit diesem Magazin ein solides Argument für das freie Unternehmertum und all die Innovatoren in unserer Gesellschaft zu geben. Den Lesern wünschen wir viel Spaß bei der Lektüre!

Das Magazin kann hier als PDF heruntergeladen werden.