Über 750 Freigeister aus mehr als 30 Länder versammelten sich in der serbischen Hauptstadt. Sie tauschten sich über wichtige Themen der Gesellschaft aus, zum Netzwerken und um bei großartigem Wetter die legendären Partys zu genießen.

Unter dem Motto „Express Yourself“ wurden Themen der Meinungsfreiheit in all ihren Facetten diskutiert. Viele der Vortragenden kämpfen seit Jahren für die Gedanken- und Meinungsfreiheit in der ganzen Welt und haben bereits viele Erfahrungen mit den Feinden dieses – im Westen eigentlich doch selbstverständlichen – Bürgerrechts gemacht. Beispielsweise sprach Yaron Brook, Vorstandsvorsitzender des Ayn Rand Instituts, dessen Vortrag am King’s College im März 2018 von Antifa „Demonstranten“ gestört und letztendlich abgebrochen wurde. In seinem leidenschaftlichen Vortrag in Belgrad, legte er die große Wichtigkeit der Meinungsfreiheit für den gesellschaftlichen Fortschritt dar und rief die Studenten dazu auf, den Kampf für die Freiheit nicht aufzugeben und sich gegen die Feinde der Freiheit und Demokratie zu stellen.

Neben Brook waren viele weitere Größen der liberalen Szene da. Deidre McCloskey, David Friedman oder der Gründer von Students For Liberty, Alexander McCobin kamen. Alle boten neue Perspektiven auf die Frage an, wie es möglich ist Menschen von Freiheit zu überzeugen und mehr davon in das Leben aller Menschen zu bringen.

LibertyCon Day 2

Thank you all for the amazing day 2 at 2018 LibertyCon! Join us tomorrow for Liberty Picnic and as for now – let's get the party started at Fabrika!<3#LibertyCon18#ExpressYourself

Gepostet von European Students For Liberty am Samstag, 14. April 2018

Neben vielen Vorträgen gab es auch Workshops, in denen die praktische Umsetzung freiheitlicher Prinzipien vermittelt wurde. Beispielsweise fand am Freitag ein ganztägiges Seminar des Instituts für Krypto-Anarchie statt. Sie vermittelten Inhalte wie Verschlüsselungstechnologien, Blockchain und generelle Sicherheit der Privatsphäre im Internet. Ziel war es, den Teilnehmern Werkzeuge in die Hand zu geben, um sich gegen staatliche Übergriffe zu schützen. Ferner wurde darüber aufgeklärt, welche Legitimationen zur Einschränkung der Freiheit im Internet genannt werden und warum sie keiner kritischen Prüfung standhalten.

Zu einer gelungenen Konferenz gehört neben inspirierenden Reden die Möglichkeit des Netzwerkens. Im gesamten Konferenzgebäude luden liberale Gruppen und Institute mit Ständen zum Informationsaustausch ein. Hier wurden Kontakte geknüpft, Karrieremöglichkeiten besprochen, aber vor allem Freundschaften geschlossen. Dies wurde auf den vielen Partys am Abend fortgesetzt. Mit einem Flying Dogma Craft Beer war es leicht, neue Bekanntschaften zu machen, die die Konferenz noch lange überdauern werden.

Am Sonntag ging die Konferenz mit einem Picknick im Park zu Ende. Bei Burgers and Beer gab es noch einmal die Chance, sich auszutauschen und zu verabschieden. Die Erinnerung, mit kostenlosen Burger und Bier in einem Park zu sitzen und mit David Friedman zu sprechen (obwohl sein Vater Milton sagte: „There is no such thing as a free lunch“) war für viele unbezahlbar… Natürlich fiel der Abschied schwer, aber alle waren sich einig: „Don’t cry because it is over, smile because it happened.“

Ziehen wir Bilanz: Dass SFL mehr als 750 Menschen aus der ganzen Welt in eine osteuropäische Hauptstadt bringen kann, zeigt, wie das Liberty Movement stetig wächst. Insbesondere die vielen neuen Gesichter lassen uns optimistisch in die Zukunft schauen. Im nächsten Jahr wird die nächste LibertyCon stattfinden. Der Ort steht noch nicht fest, aber eines ist sicher: Es wird wieder legendär!

 

Wie kannst du bei der nächsten LibertyCon dabei sein? Wie wirst du Mitglied bei SFL? Schau auf unserer Website nach, wo die nächste SFL Gruppe in deiner Umgebung ist. Wenn es an deiner Uni keine SFL Gruppe gibt, kontaktiere uns und wir helfen dir gerne bei der Gründung. Auf jeden Fall freuen wir uns auf dich und sehen uns spätestens auf der nächsten LibertyCon!